Dornburg, im Sept. 1828.
Johann Wolfgang von Goethe Früh, wenn Thal, Gebirg und Garten
Nebelschleiern sich enthüllen,
Und dem sehnlichsten Erwarten
Blumenkelche bunt sich füllen;
Nebelschleiern sich enthüllen,
Und dem sehnlichsten Erwarten
Blumenkelche bunt sich füllen;
Wenn der Aether, Wolken tragend,
Mit dem klaren Tage streitet,
Und ein Ostwind, sie verjagend,
Blaue Sonnenbahn bereitet:
Dankst du dann, am Blick dich weidend,
Reiner Brust der Großen, Holden,
Wird die Sonne, röthlich scheidend,
Rings den Horizont vergolden.
Und ein Ostwind, sie verjagend,
Blaue Sonnenbahn bereitet:
Dankst du dann, am Blick dich weidend,
Reiner Brust der Großen, Holden,
Wird die Sonne, röthlich scheidend,
Rings den Horizont vergolden.
Ein wunderschöner Spätsommer- oder Frühherbstsonntag, je nach dem. Ein Ausflug mit einem meiner Liebsten zu den Dornburger Schlössern. Wir schlossen uns einer Führung an und erfuhren viel überdas Anwesen, welches auf einem Muschelkalkfelsen liegt, über Goethe und seiner Vorliebe für Avocadosalat, die Schlacht bei Jena und Auerstedt und noch so vieles mehr. Ein gelungener Tag, der eine anstrengende Woche beendet und einen wunderbaren Start in eine neue Woche liefert.
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